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Freediving Competition in Roatan, Honduras. Part 1

Freediving Competition in Roatan, Honduras. Folge Kathleens persönlichen Erfahrungen beim Training und im Wettkampf!

Part 1 - Ankommen und Eintauchen (40-60m, Januar bis März)

Als ich zu Beginn dieses Jahres auf der Insel Utila, eine der Bay Islands vor Honduras ankam hatte ich nicht die geringste Idee auf welche Reise ich mich begeben würde. In den ersten Wochen verbrachte ich viel Zeit damit, mich wieder an die Tiefe zu gewöhnen und gab meinem Körper Zeit, sich anzupassen und genoss es, alte und neue Freunde zu treffen. Als wir hörten, dass für Mai auf der Nachbarinsel Roatan ein Freediving Wettkampf, der Caribbean Cup, geplant war beschloss ich, die Fähre nach Roatan zu nehmen, wo die Bedingungen für Tieftauchen besser sind und mich darauf vorzubereiten, als Mitglied des Safety Teams beim Caribbean Cup zu unterstützen und auch für mich selbst in tieferen Wassern zu trainieren.

Ich begann mein Training in Roatan mit wenig Ahnung davon, wie man eine Trainingsphase im Tieftauchen, die letztendlich einige Monate dauern sollte, angeht. In den ersten Wochen auf Roatan lernte ich von meinen Trainingspartnern viel darüber, wie man Trainingseinheiten plant und periodisiert und ich hatte Glück, dass diese gerne bereit waren ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit mir zu teilen. Eine der größten Herausforderungen war und ist es für mich, anzuerkennen, wie wichtig ausreichend Ruhe und Erholung ist. Ich kam voller Energie auf Roatan an und stürzte mich mit Begeisterung ins Training, umgeben von Freedivern aus der ganzen Welt, sodass es mir schwer viel, hin und wieder einen Ruhetag einzulegen. Ich lernte jedoch mit der Zeit, wie wichtig es ist, sich ausreichend Zeit für Ruhe und Regeneration zu nehmen, sich in neuen Tiefen Zeit zu lassen und geduldig zu sein.

Ich plante mein Training so, dass ich an drei aufeinanderfolgenden Tagen tauchte und dann einen ganzen Tag Pause einlegte. An Trainingstagen ging ich vormittags Tieftauchen und absolvierte am Nachmittag, nach einem guten Mittagessen und einem Mittagsschlaf, ein weiteres Training. Manchmal ging ich schwimmen, machte ein Workout oder ein bisschen Yoga.

Unterwasser arbeitete ich hauptsächlich an meiner Druckausgleichstechnik, an meiner Geschwindigkeit und meinem Timing während verschiedener Phasen eines tiefen Tauchgangs. Ich experimentierte damit, meine Züge in der Disziplin Free Immersion zu zählen und an meinem Tauchcomputer verschiedene Tiefenalarme einzustellen. Etwas später begann ich damit, die Disziplin No Fins zu trainieren.

Während dieser Zeit lernte ich unglaublich viel über mein Training und machte kleine aber konsistente Fortschritte. Die drei wichtigsten Dinge, die ich dabei gelernt habe sind:

Ruhe und Regeneration sind extrem wichtig

Auch wenn es manchmal schwerfällt, nein zu sagen ist es so leicht, sich zu übernehmen und zu viel von sich selbst zu fordern und es ist wichtig, sich selbst genug Zeit zu geben, wieder Energie zu sammeln um auf lange Sicht Fortschritte zu machen.

Babyschritte

Mit Geduld und Konsistenz wird die Tiefe kommen, früher oder später. Es ist wichtig, Tauchgänge zu wiederholen; so oft, bis sie sich komplett entspannt anfühlen, und erst dann in neue Tiefen zu tauchen um sich mit Entspannung und Leichtigkeit zu verbessern und dem Körper genug Zeit zu geben, sich anzupassen.

Bring Abwechslung rein!

Nicht jede Trainingseinheit muss oder kann gleich aussehen. Jeder Tag ist anders und unser Tauchen kann von vielen Faktoren beeinflusst werden, bewusst und unbewusst. Es ist gut und wichtig, jeden Tag oder alle Paar Tage den Fokus im Training ein bisschen zu verändern.

Mich komplett auf das Training zu konzentrieren und all meine Energie auf Freediving auszurichten war eine neue und unglaublich interessante Erfahrung für mich. Es kann sehr lohnend sein, wirklich darauf fokussiert zu sein, mit dem eigenen Körper und Geist zu arbeiten; im Freediving und grundsätzlich im Leben.

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